Allgemein, Mein e-Mobil

Reifen aufgeschlitzt… :-(

Was soll ich sagen, ein platter Reifen ist schon ziemlich doof.
Besonders wenn der Reifen noch fast neu war… Aber da muss ich jetzt wohl durch.

Gut wenn der Reifenhändler gleich nebenan ist, denn diese spezielle Reifengröße des BMW i3 ist natürlich nirgens Lagerware…

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Darum haben wir einfach die Winterräder aufgezogen um die zwei Tage bis zur Anlieferung des Reifens zu überbrücken.

Und so sieht das dann aus…

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Vorne Sommerreifen, hinten Winterreifen

Wie sich später herausstellte, waren die Reifen angeritzt und verloren so nur ganz langsam die Luft. Dadurch konnten wir damit noch nach Hause fahren und haben das erst den nächsten Tag gemerkt.

Wenn einem das passiert, denkt man als erstes über alle möglichen Bekannten nach, die noch irgend eine Rechnung mit einem offen haben.
Da ich da aber im Grunde niemanden zuordnen konnte – ich komme eigentlich mit allen recht gut aus – lässt Dich das trotzdem ganz schön grübeln.

Es muss auf unserer Hunde-Gassirunde passiert sein, denn unsere Nachbarin, mit der wir uns dort getroffen haben, hatte genau das gleiche bei ihrem Auto zu genau dem gleichen Zeitpunkt.
Das muss ein Hundehasser gewesen sein, der bei beiden Autos die Reifen angeritzt hatte.

Denn das Ganze geht noch weiter.
Den Tag über meldete sich das RDK, was ich aber durch den Winterreifen den ich nicht extra angelernt habe, ignoriert hatte.
Abends war der Reifen vorne links dann auch platt. Und was soll ich sagen, kurz darauf kamen wir auf unserer Gassirunde bei unserer Nachbarin vorbei und erzählten davon, dass nun auch der vordere Reifen platt sei. Dabei standen wir genau neben ihrem Auto und was mussten wir da feststellten?! Genau, der andere Reifen auf der gleichen Seite war dort auch platt. Das gibt es doch nicht, dass bei Zwei Autos zur gleichen Zeit beide Reifen auf der linken Seite kurz hintereinander platt sind.

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Vorne war auch platt, auch aufgeritzt vom Hundehasser

Nun musste also auch der vordere Winterreifen her. Am Reifen konnte man auch wieder erkennen, dass der Reifen angeritzt war.

Das war ein ziemlich teurer Spaß, denn die Reifen vom i3 sind nicht gerade billig. Bei den Sondermaßen kein Wunder.

Seitdem parken wir auf unserer Wald-Gassirunde an einer anderen Stelle. So hat der Hundehasser sein Ziel erreicht.

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Meine erste längere Tour mit dem BMW i3

Auf geht’s nach Köln.

233km im Winter, bei um die Null Grad Celsius – Nachts bis zu Minus 10 Grad.

Mein i3 schafft bei dem Wetter etwa 80-100 km. Das wird lustig…
Spannend ist auch welche Zeiten ich einplanen muss. Ich habe ja noch nie so eine Strecke bewältigt und kann nicht wirklich abschätzen wie lange ich brauche. Ich habe aber einen festen Termin, zu dem ich dort sein muss. Also plane ich mal etwas Zeit für Ladepausen und noch etwas Pufferzeit ein.

Die Reichweite steigt mit der Zeit, die ich auf der Autobahn bin etwas an. Als ich losgefahren bin, hatte ich eine Reichweite von 87 km. Das liegt an meinen Fahrprofil in der Stadt mit Heizung und schönen Beschleunigungen. Außerdem fahre ich immer im Comfort-Modus. ECO und ECO+ schalte ich nicht an. Bei ECO+ ist die Klimatisierung ausgeschaltet. Bei dem Wetter geht das gar nicht. Außerdem möchte ich auf den Komfort, den ich vom Verbrenner gewohnt bin, nicht verzichten.
Nach ein paar Kilometern auf der Autobahn und ich erreiche eine Reichweite von an die 100 km. Solange ich nicht scheller als 110 oder 120 fahre, hält sich die Reichweite auch gut. Aber ich will hier nicht rumkriechen, also gebe ich Gas, oder besser Strom.

Ich fahre 150 km/h, mehr kann der i3 nicht. Dabei geht die Reichweite schon spürbar runter. Eigentlich müsste ich so langsam laden, aber ich verlängere das einfach mit dem Rex. So kann ich ein bis zwei Ladesäulen später laden.

In Lippetal fahre ich schließlich runter und lade das erste Mal. 12:09 Uhr ist jetzt und ich habe auch etwas Hunger. Praktisch, dass gleich neben den Ladesäulen ein McDonald’s ist. Also gibt’s gleich erstmal ein McChicken Menue.

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Ich habe mein McMenue noch nicht ganz aufgegessen, da zeigt mir die App, dass ich 80% geladen habe. Nach knapp einer halben Stunde. Das ging schnell. Ab hier lädt der BMW deutlich langsamer und es macht wenig Sinn, bis auf 90% oder mehr zu laden. Das dauert einfach zu lange.

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Okay, weiter geht’s Richtung Köln. Es ist 12:35 Uhr.

Klaro wieder mit 150 km/h, wo es möglich war.

Nächster Halt: Wermelskirchen 13:49 Uhr.

Hier hatte ich Probleme die Säule ans Laufen zu bekommen. Ich musste mir zunächst eine App runterladen und mich dort registrieren. Mit dem Hinterlegen der Kreditkartendaten und allen notwendigen Informationen hat das schon etwas gedauert.

Was das jetzt kostet, ist mir etwas schleierhaft. Das werde ich ja dann noch sehen. Echt abenteuerlich…

Hier erlebe ich die Ladeweile, denn gegessen habe ich ja eben erst.

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So, in Köln angekommen, habe ich noch etwas Zeit bis zu meinem Termin. Darum suche ich mir schnell eine Ladesäule in der Nähe und lade schonmal für die Rückfahrt wieder auf. Super, dass es bei ALDI eine DC-Schnellladesäule gibt und das Laden hier kostenlos ist.

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Weil ich hier noch etwas Zeit hatte, habe ich über 80% geladen. Aber als dann schließlich ein anderer E-Auto-Fahrer kam und ebenfalls laden wollte, habe ich ihm Platz gemacht. Er musste noch nach Bayern runter und sein Akku war leer. Das gehört sich gemäß der Ladeetikette ja auch so.

Ich habe es gut zu dem Termin geschafft. Durch die Zeit, die ich zusätzlich eingeplant hatte, war ich deutlich entspannter unterwegs als zu Verbrenner-Zeiten. Aber ich habe auch deutlich länger gebraucht. Ist halt doch irgendwie eine Einstellungssache.
Ganz entspannt, ohne mit dem Messer zwischen den Zähnen zu fahren (wie es oft mit dem Verbrenner war), macht auch irgendwie Spaß.

Auf jeden Fall bin ich ausgeruhter als sonst…

Die Rückfahrt klappte genauso problemlos wie die Hinfahrt. Nur habe ich hier etwas häufiger den Rex eingeschaltet, um einen weiteren Ladestopp zu vermeiden.
Ja, ich weiß, dass würde ein eingefleischter E-Mobilist nicht machen, aber der hätte vermutlich aich keinen BMW i3 mit Rex genommen.
Aber ich versuche den Rex im Alltag so gut wie nie zu nutzen. Da ist so eine Ausnahme wie heute mal gestattet, denke ich.

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Mein E-Auto braucht eine Wallbox…

So, der BMW i3 ist gekauft. Aber weil ich ihn auch von zu Hause laden möchte, wird es Zeit für eine Wallbox.

Damit der Kleine auch artgerecht geladen wird, habe ich mir eine original BMW-i Wallbox Connect bestellt.

Auf geht’s zur Installation. Habe ich ja mal gelernt wie das geht und war sogar Ausbilder und IHK-Prüfungsmitglied für Elektroberufe.

 

Mein i3 hat zwar die Wechselstrom Schnellladeoption (4U8) und könnte damit theoretisch einphasig 32A laden (~7.36kW), allerdings ist das in Deutschland nicht gestattet (Schieflastverordnung). Demnach sind aktuell 20 A maximal erlaubt, was aber wohl zukünftig auf 16 A geändert werden soll.
Außerdem ist meine Installation zur Garage zu der CEE-Dose nur mit 16 A abgesichert. Da der i3 eh nur eiphasig laden kann, die Wallbox aber 3-phasig ausgelegt ist und theoretisch sogar 22kW laden könnte (in der Praxis durch die 16 A-Absicherung allerdings nur noch maximal 11 kW), habe ich die Wallbox auf einen maximalen Ladestrom von 16 A eingestellt. Damit habe ich keine Probleme mit der Schieflastverordung und muss die Wallbox auch nicht offiziell bei dem Stromversorger anmelden. Bei Strömen darüber (20A) besteht Anmeldepflicht.
So lädt der i3 nun einphasig mit einer schnarchnasigen Geschwindigkeit und 3,68kW. Das reicht mir aus, da ich sowieso immer über Nacht lade und dann ja genug Zeit ist und es mir auf eine Stunde mehr oder weniger nicht so ankommt.

Das Einstellen geht super einfach mit ein paar DIP-Schaltern auf der Leiterplatte. Wenn ich dann irgendwann mal ein anderes E-Auto bekommen sollte, das schneller oder auch dreiphasig laden kann, dann ist das schnell wieder geändert. Allerdings muss ich dann auch die Sicherungsgröße anpassen.

Jetzt muss ich nur noch auf das Auto warten. Ich bin schon ganz ungeduldig und kann es kaum erwarten…

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Die Suche nach meinen e-Mobil

Irgendwann hat mich die Idee gepackt, auch mal die e-Mobilität auszuprobieren.

Für meine Wege zur Arbeit wäre die Reichweite nahezu egal, da ich nur 5 km jeden Tag fahren muss. Da würde ich sogar mit 100 km Reichweite eine ganze Woche lang auskommen.

Und auf diesen kurzen Strecken den 6-Zylinder 3,0 Liter Diesel anzuschmeißen macht auch keinen Sinn. Das ist für den Motor zusätzlich sogar eher kontraproduktiv, da er nicht richtig warm wird und ständig nur die Kurzstrecke sieht. Darum tausche ich auch häufig den Wagen mit meiner Freundin, die einen deutlich längeren Arbeitsweg hat.

So stand ziemlich schnell fest, dass ich mich auf die Suche nach einem e-Mobil mache.
Welcher es werden sollte, war auch schnell klar. Der BMW i3! Den finde ich total klasse. Okay, er polarisiert etwas und man findet ihn entweder total klasse, so wie ich – oder man findet ihn halt Scheiße…

Dabei bin ich der festen Überzeugung, dass das Konzept von BMW, hier einen komplett neuen Ansatz zu wählen echt schlüssig ist. Und mit den verwendeten Materialien, aus Aluminium, Karbon und Recyclingmaterialien auf absoluten Leichtbau zu setzen hat funktioniert.

So durchforstete ich also die einschlägigen Websites auf denen Autos angeboten werden und suchte nach meinem Traum der e-mobilen-Freiheit 🙂

Es sollte ein 60Ah-Modell werden, da diese als Leasingrückläufer gerade in Masse angeboten werden. Die sind zumeist auch noch recht gut ausgestattet und die Preise sind im Vergleich zu dem Auto als Neuwagen echt passabel.

Es dauerte nicht lange und ich fand meinen Traumwagen. Farbe, Ausstattung und Preis stimmten. Hier isser…

Dieser sollte es werden…
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass auch Andere auf diese Idee gekommen sind und so waren die von mir auserkorenen Schätzchen zeimlich schnell auch wieder weg. So ist es mir passiert, dass mir sage und schreibe 3 Autos vor der Nase weggekauft wurden. Obwohl ich der Verkäuferin eines Autohauses zugesichert hatte, dass ich den Wagen (oben im Bild) nehme, wurde der Wagen parallel anderweitig verkauft. Echt Schade, da war ich wirklich für zwei Tage total geknickt und braucht etwas Zeit um mich davon gedanklich zu verabschieden. Der wäre so toll gesesen…

Das sollte mir nicht nochmal passieren. So richtete ich mit einen Benachrichtigungs-Alarm ein und konnte so jeden neueingestellten Wagen sofort begutachten und mich dann entscheiden ob er für mich in Frage kommt oder nicht. Ich hatte in der Zwischenzeit echt einen Blick dafür, ob das Auto meiner imaginären Wunschliste der Ausstattungsmerkmale gerecht wird, oder nicht.

Welcher Wagen es schließlich geworden ist, schreibe ich in meinem nächsten Beitrag…

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Abholung des BMW i3

Endlich ist es soweit, wir holen den BMW i3 vom Händler ab.

Die Kurzzeitkennzeichen sind besorgt, es kann also losgehen.

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Mit dem Zug geht’s Richtung Mühlheim am der Ruhr. Dort steht beim örtlichen BMW-Händler unser neues Spaßmobil.

Nach einer kurzen Einweisung und dem Papierkram steigen wir ein und fahren geräuschlos los. WOW, was für ein Gefühl – die ersten Meter im eigen Elektroauto. Einfach nur genial. Das macht soooo viel Spaß, diese Beschleunigung und das unterbrechungsfreie dahingleiten. Einfach nur schön.

Den ersten Ladestopp machen wir in Lippetal und das Auto lassen wir nicht aus dem Blick…

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Mein i3 bei der Abholung
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Diese Rückleuchten werden viele Verbrenner sehen… SUUUUUUMMMMMMM weg bin ich… 😉

 

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Jetzt habe ich ihn endlich gefunden…

So, nun bin ich fündig geworden. Der i3, den ich mir jetzt ausgesucht habe ist wirklich sehr gut ausgestattet. Es wird ein 60er mit Rex (also mit Range-Extender).
Der Vorbesitzer hat wirklich alles angekreuzt, was auf der Ankreuzliste möglich war. Mit zwei kleinen Ausnahmen, nämlich Harman Kardon (was mich schon noch etwas zögern lässt, da es eigentlich ein Must-have für mich war) und LED-Scheinwerfer.

Auf die LED-Scheinwerfer kann ich gut verzichten, da ich hauptsächlich eh nur in der Stadt herumfahre und da wenig Licht an habe. Da schmerzt es mich schon etwas mehr, dass der Wagen kein Harman Kardon Soundsystem hat. Aber ich rede mir das gerade damit schön, dass man das bei E-Autos sowieso nicht braucht. Denn da muss der Musik-Sound ja nicht den Motorlärm übertönen. Man gleitet ja völlig ruhig durch die Landschaft. Da brauche ich das High-End-Soundsystem wohl nicht. Darum wird der es jetzt.

Hier sind ein paar Fotos von dem Wagen, der aktuell noch beim BMW-Händler steht. Das war übrigens auch ein entscheidener Kaufgrund, denn so hat er noch ein Jahr die BMW-Garantie. Das lässt mich ruhiger schlafen, da man ja immer wieder in Foren liest, dass sich der Rex verabschiedet und komplett getauscht wurde.

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Mein i3 von vorne
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…und von hinten
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Sehr einladend 😉
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Innenansicht