Mein e-Mobil

Mein E-Auto braucht eine Wallbox…

So, der BMW i3 ist gekauft. Aber weil ich ihn auch von zu Hause laden möchte, wird es Zeit für eine Wallbox.

Damit der Kleine auch artgerecht geladen wird, habe ich mir eine original BMW-i Wallbox Connect bestellt.

Auf geht’s zur Installation. Habe ich ja mal gelernt wie das geht und war sogar Ausbilder und IHK-Prüfungsmitglied für Elektroberufe.

 

Mein i3 hat zwar die Wechselstrom Schnellladeoption (4U8) und könnte damit theoretisch einphasig 32A laden (~7.36kW), allerdings ist das in Deutschland nicht gestattet (Schieflastverordnung). Demnach sind aktuell 20 A maximal erlaubt, was aber wohl zukünftig auf 16 A geändert werden soll.
Außerdem ist meine Installation zur Garage zu der CEE-Dose nur mit 16 A abgesichert. Da der i3 eh nur eiphasig laden kann, die Wallbox aber 3-phasig ausgelegt ist und theoretisch sogar 22kW laden könnte (in der Praxis durch die 16 A-Absicherung allerdings nur noch maximal 11 kW), habe ich die Wallbox auf einen maximalen Ladestrom von 16 A eingestellt. Damit habe ich keine Probleme mit der Schieflastverordung und muss die Wallbox auch nicht offiziell bei dem Stromversorger anmelden. Bei Strömen darüber (20A) besteht Anmeldepflicht.
So lädt der i3 nun einphasig mit einer schnarchnasigen Geschwindigkeit und 3,68kW. Das reicht mir aus, da ich sowieso immer über Nacht lade und dann ja genug Zeit ist und es mir auf eine Stunde mehr oder weniger nicht so ankommt.

Das Einstellen geht super einfach mit ein paar DIP-Schaltern auf der Leiterplatte. Wenn ich dann irgendwann mal ein anderes E-Auto bekommen sollte, das schneller oder auch dreiphasig laden kann, dann ist das schnell wieder geändert. Allerdings muss ich dann auch die Sicherungsgröße anpassen.

Jetzt muss ich nur noch auf das Auto warten. Ich bin schon ganz ungeduldig und kann es kaum erwarten…

Mein e-Mobil

Die Suche nach meinen e-Mobil

Irgendwann hat mich die Idee gepackt, auch mal die e-Mobilität auszuprobieren.

Für meine Wege zur Arbeit wäre die Reichweite nahezu egal, da ich nur 5 km jeden Tag fahren muss. Da würde ich sogar mit 100 km Reichweite eine ganze Woche lang auskommen.

Und auf diesen kurzen Strecken den 6-Zylinder 3,0 Liter Diesel anzuschmeißen macht auch keinen Sinn. Das ist für den Motor zusätzlich sogar eher kontraproduktiv, da er nicht richtig warm wird und ständig nur die Kurzstrecke sieht. Darum tausche ich auch häufig den Wagen mit meiner Freundin, die einen deutlich längeren Arbeitsweg hat.

So stand ziemlich schnell fest, dass ich mich auf die Suche nach einem e-Mobil mache.
Welcher es werden sollte, war auch schnell klar. Der BMW i3! Den finde ich total klasse. Okay, er polarisiert etwas und man findet ihn entweder total klasse, so wie ich – oder man findet ihn halt Scheiße…

Dabei bin ich der festen Überzeugung, dass das Konzept von BMW, hier einen komplett neuen Ansatz zu wählen echt schlüssig ist. Und mit den verwendeten Materialien, aus Aluminium, Karbon und Recyclingmaterialien auf absoluten Leichtbau zu setzen hat funktioniert.

So durchforstete ich also die einschlägigen Websites auf denen Autos angeboten werden und suchte nach meinem Traum der e-mobilen-Freiheit 🙂

Es sollte ein 60Ah-Modell werden, da diese als Leasingrückläufer gerade in Masse angeboten werden. Die sind zumeist auch noch recht gut ausgestattet und die Preise sind im Vergleich zu dem Auto als Neuwagen echt passabel.

Es dauerte nicht lange und ich fand meinen Traumwagen. Farbe, Ausstattung und Preis stimmten. Hier isser…

Dieser sollte es werden…
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass auch Andere auf diese Idee gekommen sind und so waren die von mir auserkorenen Schätzchen zeimlich schnell auch wieder weg. So ist es mir passiert, dass mir sage und schreibe 3 Autos vor der Nase weggekauft wurden. Obwohl ich der Verkäuferin eines Autohauses zugesichert hatte, dass ich den Wagen (oben im Bild) nehme, wurde der Wagen parallel anderweitig verkauft. Echt Schade, da war ich wirklich für zwei Tage total geknickt und braucht etwas Zeit um mich davon gedanklich zu verabschieden. Der wäre so toll gesesen…

Das sollte mir nicht nochmal passieren. So richtete ich mit einen Benachrichtigungs-Alarm ein und konnte so jeden neueingestellten Wagen sofort begutachten und mich dann entscheiden ob er für mich in Frage kommt oder nicht. Ich hatte in der Zwischenzeit echt einen Blick dafür, ob das Auto meiner imaginären Wunschliste der Ausstattungsmerkmale gerecht wird, oder nicht.

Welcher Wagen es schließlich geworden ist, schreibe ich in meinem nächsten Beitrag…