Allgemein, Mein e-Mobil

Meine erste längere Tour mit dem BMW i3

Auf geht’s nach Köln.

233km im Winter, bei um die Null Grad Celsius – Nachts bis zu Minus 10 Grad.

Mein i3 schafft bei dem Wetter etwa 80-100 km. Das wird lustig…
Spannend ist auch welche Zeiten ich einplanen muss. Ich habe ja noch nie so eine Strecke bewältigt und kann nicht wirklich abschätzen wie lange ich brauche. Ich habe aber einen festen Termin, zu dem ich dort sein muss. Also plane ich mal etwas Zeit für Ladepausen und noch etwas Pufferzeit ein.

Die Reichweite steigt mit der Zeit, die ich auf der Autobahn bin etwas an. Als ich losgefahren bin, hatte ich eine Reichweite von 87 km. Das liegt an meinen Fahrprofil in der Stadt mit Heizung und schönen Beschleunigungen. Außerdem fahre ich immer im Comfort-Modus. ECO und ECO+ schalte ich nicht an. Bei ECO+ ist die Klimatisierung ausgeschaltet. Bei dem Wetter geht das gar nicht. Außerdem möchte ich auf den Komfort, den ich vom Verbrenner gewohnt bin, nicht verzichten.
Nach ein paar Kilometern auf der Autobahn und ich erreiche eine Reichweite von an die 100 km. Solange ich nicht scheller als 110 oder 120 fahre, hält sich die Reichweite auch gut. Aber ich will hier nicht rumkriechen, also gebe ich Gas, oder besser Strom.

Ich fahre 150 km/h, mehr kann der i3 nicht. Dabei geht die Reichweite schon spürbar runter. Eigentlich müsste ich so langsam laden, aber ich verlängere das einfach mit dem Rex. So kann ich ein bis zwei Ladesäulen später laden.

In Lippetal fahre ich schließlich runter und lade das erste Mal. 12:09 Uhr ist jetzt und ich habe auch etwas Hunger. Praktisch, dass gleich neben den Ladesäulen ein McDonald’s ist. Also gibt’s gleich erstmal ein McChicken Menue.

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Ich habe mein McMenue noch nicht ganz aufgegessen, da zeigt mir die App, dass ich 80% geladen habe. Nach knapp einer halben Stunde. Das ging schnell. Ab hier lädt der BMW deutlich langsamer und es macht wenig Sinn, bis auf 90% oder mehr zu laden. Das dauert einfach zu lange.

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Okay, weiter geht’s Richtung Köln. Es ist 12:35 Uhr.

Klaro wieder mit 150 km/h, wo es möglich war.

Nächster Halt: Wermelskirchen 13:49 Uhr.

Hier hatte ich Probleme die Säule ans Laufen zu bekommen. Ich musste mir zunächst eine App runterladen und mich dort registrieren. Mit dem Hinterlegen der Kreditkartendaten und allen notwendigen Informationen hat das schon etwas gedauert.

Was das jetzt kostet, ist mir etwas schleierhaft. Das werde ich ja dann noch sehen. Echt abenteuerlich…

Hier erlebe ich die Ladeweile, denn gegessen habe ich ja eben erst.

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So, in Köln angekommen, habe ich noch etwas Zeit bis zu meinem Termin. Darum suche ich mir schnell eine Ladesäule in der Nähe und lade schonmal für die Rückfahrt wieder auf. Super, dass es bei ALDI eine DC-Schnellladesäule gibt und das Laden hier kostenlos ist.

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Weil ich hier noch etwas Zeit hatte, habe ich über 80% geladen. Aber als dann schließlich ein anderer E-Auto-Fahrer kam und ebenfalls laden wollte, habe ich ihm Platz gemacht. Er musste noch nach Bayern runter und sein Akku war leer. Das gehört sich gemäß der Ladeetikette ja auch so.

Ich habe es gut zu dem Termin geschafft. Durch die Zeit, die ich zusätzlich eingeplant hatte, war ich deutlich entspannter unterwegs als zu Verbrenner-Zeiten. Aber ich habe auch deutlich länger gebraucht. Ist halt doch irgendwie eine Einstellungssache.
Ganz entspannt, ohne mit dem Messer zwischen den Zähnen zu fahren (wie es oft mit dem Verbrenner war), macht auch irgendwie Spaß.

Auf jeden Fall bin ich ausgeruhter als sonst…

Die Rückfahrt klappte genauso problemlos wie die Hinfahrt. Nur habe ich hier etwas häufiger den Rex eingeschaltet, um einen weiteren Ladestopp zu vermeiden.
Ja, ich weiß, dass würde ein eingefleischter E-Mobilist nicht machen, aber der hätte vermutlich aich keinen BMW i3 mit Rex genommen.
Aber ich versuche den Rex im Alltag so gut wie nie zu nutzen. Da ist so eine Ausnahme wie heute mal gestattet, denke ich.

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Abholung des BMW i3

Endlich ist es soweit, wir holen den BMW i3 vom Händler ab.

Die Kurzzeitkennzeichen sind besorgt, es kann also losgehen.

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Mit dem Zug geht’s Richtung Mühlheim am der Ruhr. Dort steht beim örtlichen BMW-Händler unser neues Spaßmobil.

Nach einer kurzen Einweisung und dem Papierkram steigen wir ein und fahren geräuschlos los. WOW, was für ein Gefühl – die ersten Meter im eigen Elektroauto. Einfach nur genial. Das macht soooo viel Spaß, diese Beschleunigung und das unterbrechungsfreie dahingleiten. Einfach nur schön.

Den ersten Ladestopp machen wir in Lippetal und das Auto lassen wir nicht aus dem Blick…

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Mein i3 bei der Abholung
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Diese Rückleuchten werden viele Verbrenner sehen… SUUUUUUMMMMMMM weg bin ich… 😉